Klassik

Martin-Luther-Kirche (Porz-Wahnheide)

Requiem aeternam

Mozarts Requiem – sein letztes Werk, unvollendet im Angesicht des eigenen Todes – ist bis heute von Mythen umgeben. In der berühmten Vervollständigung seines Schülers Franz Xaver Süßmayr begegnet es zwei zeitgenössischen Werken von Sarah Proske.
Ziehen für Orchester nimmt seinen Ausgang bei einer plötzlichen, kaum erklärbaren Sehnsucht nach etwas, zu dem eine tiefe Verbindung zu bestehen scheint. Im Dialog mit Mozarts Requiem bekommt dieses Ziehen eine besondere Bedeutung: als Ahnung einer Verbindung zwischen dem Hier und dem Anderswo, zwischen dem, was wir festhalten können, und dem, was sich unserem Zugriff entzieht. Nach der Uraufführung beim Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck im Mai 2026, ausgezeichnet mit dem Kompositionspreis, erklingt das Werk erstmals in einer Fassung für kleines Orchester.
Das Intermezzo für zwei Flöten und Percussion schiebt sich plötzlich und unverhofft in Mozarts Requiem. Die zarten Klänge lassen seine Musik, die nicht mehr zu Ende gedacht werden konnte, wie einen Schatten nachklingen.

Maria Koroleva - Sopran
Bettina Schaeffer - Alt
Leon Wepner - Tenor
Michael Bader - Bass
Daniel Agi - Flöte
Jennifer Seubel - Flöte
Rie Watanabe - Percussion

Lutherkantorei
Projektorchester

Sarah Proske - Leitung

gefördert von

Adresse

Martin-Luther-Kirche (Porz-Wahnheide)

Sportplatzstraße 63-65

51147 Köln [ Porz ]

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